Texas Holdem – ein aufregender Zeitvertreib

Poker trägt in Deutschland einen Namen: Heinz Pius – der 2011 im zarten Alter von 22 Jahren als erster Deutscher überhaupt Poker-Weltmeister wurde, als er das Main Event der World Series of Poker und damit auch 8,7 Millionen US-Dollar Preisgeld gewann. Der junge Pokerprofi wurde anschließend von einer Fernsehshow zur nächsten Gala rumgereicht und ausgiebig gefeiert. Über Nacht wurde jeder, der bei der letzten Weihnachtsfeier der Firma beiläufig einer Pokerrunde beigewohnt hatte, zum Fachmann in Poker-Fragen.

 

Und in der Tat, Pius‘ Erfolg trat eine Welle der Euphorie los, die sich in Poker-Nächten im Fernsehen und dem Fakt zeigte, das Poker salonfähig wurde und als sexy galt. Fortan wurde sein Pokerface und seine Strategie studiert und kopiert, wie einst die Dribblings von Maradonna. Pius brachte dann auch noch ein Buch mit der Analyse aller Hände am Finaltisch heraus, mithilfe dessen sich die Spannung nochmal erleben ließ, ehe er das Bracelet in Empfang nehmen konnte.

 

Aber was ist Poker eigentlich? Grob gesagt, unterteilt man Kartenpoker in drei unterschiedliche Kategorien: Holdem Poker, Stud Poker und Draw Poker. Holdem Poker zählt unter diesen drei Angeboten weltweit zu den beliebtesten Poker-Kategorien. Der Ursprung von allen Holdem-Varianten (Texas Holdem, Omaha Holdem, No Limit Texas Holdem, Easy Poker, Yukon Holdem und Royal Holdem) liegt in einem Spiel, das ab 1920 in Amerika gespielt wurde: 'Wild Widow'. In der jüngeren Vergangenheit kristallisierte sich immer mehr Texas Holdem als das am weitesten verbreitete Pokerspiel heraus, das sowohl bei Turnieren als auch bei Cash Games verwendet wird. Texas Holdem ist eine Spielvariante, die – wie anhand des Namens unschwer zu erkennen ist, in Robstown, Texas entwickelt wurde – bei vielen Onlinepokerräumen wie Full Tilt Poker.de angeboten wird. Kein Wunder, dass sich Texas Holdem sich zur Massenbegeisterung eignet, ist es doch für Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen attraktiv. Wie bei Wild Widow sind hierbei eine Anzahl von offenen Karten mit im Spiel.

 

War es bei Wild Widow noch lediglich eine frei einsehbare 'Community Card' auf dem Tisch, sind es beim heutigen Texas Holdem gleich fünf an der Zahl, die dem Bilden einer Hand dienen. Zudem werden auch zwei verdeckte 'Hole Cards' am Anfang jeder Runde an jeden Spieler ausgeteilt. Diese Karten können allerdings nur von den jeweiligen Spielern selbst eingesehen werden.

Größtenteils wird Texas Holdem in der 'No Limit'-Form, also ohne beschränkten Geldeinsatz gespielt, manchmal allerdings auch mit 'Fixed Limits'. Wem das gelegentliche Pokern im Freundeskreis also nicht genug ist oder danach zumute ist, die Welt des Texas Holdem zu erkunden, der sollte sich mal im Internet umschauen. Angebote an Onlinepokerräumen gibt es genug.